A k t u e l l e s

 
Sitzung des Kirchengemeinderats am Montag, 07. Mai 2012, 19.30 Uhr, Gemeindehaus
 

Neu ! Einladung zum Familiengottesdienst

 

 

Pfarrer Eiberle feierte seinen 75ten Geburtstag

 

Bereits am Montag 05.03.2012 feierte Herr Pfarrer Eiberle seinen 75ten Geburtstag. Seit mittlerweile mehreren Jahrzehnten ist er als Seelsorger in der Pfarrei St. Peter und Paul Reute tätig. In dieser Zeit begleitete er seine Mitmenschen in den schwersten Zeiten, von schwerer Krankheit bis hin zum Tod, als auch in den schönsten Zeiten, von der Taufe bis hin zur Hochzeit. Nun steht nach den Sommerferien sein wohlverdienter Ruhestand an. Zu einer kleinen Feierstunde am Montagabend lud die zweite Vorsitzende des Kirchengemeinderats, Frau Anni Mayer, ins Gemeindehaus ein. Durch den Kirchenchor Reute und einer Delegation des Musikvereins Reute-Gaisbeuren wurden jeweils Ständchen zu Ehren des Jubilars vorgetragen. Als weitere Gratulanten waren der Krankenpflegeverein, der Liederkranz, die Gemeindereferentin Frau Ploil sowie Mitglieder des Kirchengemeinderats vertreten. Herr Pfarrer Eiberle war sichtlich erfreut über diese kleine Feier zu seinen Ehren.

Fotos: Franz Schumann (zu den Bildern hier klicken!)

 
Termine 2012: Kinder hören Gottes Wort - Kinderkirche
 

zum Download der Termine als PDF bitte auf die Grafik klicken !

 
 

Bericht über den Dialogprozess mit unserem Bischof anlässlich des Sebastiansfestes in Haisterkirch

in der Schwäbischen Zeitung vom 22.01.2012

mit freundlicher Genehmigung der SZ

 

Bischof hört der Basis zu

Vertreter der Seelsorgeeinheit St. Peter Bad Waldsee treffen sich zum Dialogprozess mit Dr. Gebhard Fürst

Hinhören: Bischof Gebhard Fürst (mitte) lauscht den Wünschen der Bad Waldseer Gemeindemitglieder. Auch Florian Müller, Dekanatsreferent aus Ravensburg (links), und Bad Waldsees Pfarrer Richard Schitterer nehmen aufmerksam am Dialogprozess teil. (Foto: Kara Ballarin)

Von Kara Ballarin

Bad Waldsee Etwa 30 Gespräche hat Dr. Gebhard Fürst, Bischof der Diözese Rottenburg-Stuttgart, im bereits hinter sich, etwa genauso viele folgen bis zum Sommer noch. Nachdem er am vergangenen Freitag Festprediger des Haisterkircher Sebastiansfest war (wir berichteten), hat sich der Bischof am Nachmittag mit Kirchengemeinderäten der Seelsorgeeinheit St. Peter Bad Waldsee zum Gespräch getroffen. Das Gespräch ist Teil des von der Diözese im vergangenen Jahr eingeleiteten Dialog- und Erneuerungsprozess. Grund dafür sei die „tiefe Glaubwürdigkeits- und Vertrauenskrise“ vieler Katholiken, die aus der Aufdeckung sexueller Missbrauchsfälle und gesellschaftlicher Umbrüche hervorgegangen sei, so Fürst.

Der Bischof sagte, es sei ihm ein tiefes Anliegen, nicht einfach in Aktionismus zu verfallen, sondern gemeinsam einen Weg der Erneuerung zu finden. Für den gesamten Dialogprozess habe er eine Koordinierungsgruppe gebildet. Diese trage alle Ergebnisse aus den unterschiedlichen Regionen zusammen, die der Bischof zu Gesprächen besuche – jede Region habe ganz unterschiedliche Erwartungen an die Kirche, sagte Fürst. Das Gespräch in Haisterkirch war das erste im Dekanat.

Ein Vorbereitungsteam hatte in der Seelsorgeeinheit in einer Umfrage die Gemeindemitglieder dazu befragt, was für sie Kirche bedeute und welche Aufgaben sie erfüllen sollte. Eine Präsentation bündelte nun die Ergebnisse, die dem Bischof vorgestellt wurden (siehe Artikel „Fragebogen deckt Wünsche der Gemeindemitglieder auf“). Neben diesen zusammengefassten Aussagen der Teilnehmer an der Umfrage, stellten die anwesenden Kirchengemeinderäte aus Bad Waldsee, Haisterkirch, Michelwinnaden und Reute persönliche Stellungnahmen aus den Fragebögen vor, die in kein Raster passen wollten: zum Bild der Frau in der katholischen Kirche; zur Vorbildfunktion der Christen; zur positiv und auch negativ bewerteten Liberalisierung der katholischen Kirche; zum zwanghaften Firmen unwilliger Jugendlicher.

Während die Kirchengemeinderäte die vielfältigen Statements vortrugen, notierte sich Bischof Fürst Stichpunkte. „Ich habe keinen Antwortkatalog“, sagte er im Anschluss daran. Ein wichtiges Element im Dialogprozess sei zunächst das Zuhören. Danach, nach der Sommerpause, folge die Zeit des Handelns und der Entscheidungen. Manches könne man zügig angehen, manches brauche einen langen Atem, wieder anderes sei nicht möglich. Fürsts Beispiel: „Selbst wenn wir den Zölibat aufheben wollen, und das wollen wir nicht, können wir das nicht in der Bischofkonferenz beschließen. Das ist ein Thema der Weltkirche.“

Man müsse Geschiedenen Barmherzigkeit entgegenbringen, sagte der Bischof zum Statement, das Verweigern der Sakramente an Geschiedene sei ein Zeichen des Hochmuts der Würdenträger. „Das Leben ist heute so schwierig geworden.“ Früher habe man das Scheitern nicht so deutlich gemerkt. „Wir hängen das Sakrament der Ehe hoch. Wenn dieses Band zerbricht, sind wir als Kirche ganz stark gefordert, den Menschen wieder in die Gemeinschaft zu führen“, sagte der Bischof. Wie, das müsse man noch konkretisieren.

Zur Kritik an mangelnder Öffentlichkeitsarbeit sagte Fürst, die Medien machten es der Kirche nicht ganz leicht, positiv zu berichten. Die Medienhäuser steckten in einer Krise wegen starker Konkurrenz untereinander, gerade auch Printmedien mit den viel schnelleren neuen Medien. Daher ziele Berichterstattung hauptsächlich auf das Negative – das was „in unendlicher Vielfalt jeden Tag Positives“ geschehe, werde nicht berichtet. „Das ist keine Medienschelte, aber eine Problemanzeige.“

Fürst bezog auch Stellung zum Wert der Laien für die Kirche. Ihre Zahl werde er in Zukunft nicht reduzieren, allein in diesem Jahr werden 20 neue Laien beschäftigt – zwölf Gemeindereferenten und acht Pastoralreferenten. „Dass uns das Geld ausgeht, ist nicht richtig“, sagte der Bischof in diesem Zusammenhang. Das Jahr 2011 sei für die Kirche ein gutes gewesen. Da noch nie so wenige Menschen ohne Arbeit waren, sei das auch der Kirchensteuer zugutegekommen. Außerdem habe die Kirche solide gewirtschaftet. „Wir haben keine Schuldenkrise. Die Politiker könnten sich von uns ein Stückchen abschneiden“, so Fürst.

Nicht alles, was im Dialogprozess zur Sprache kommt, werde zur Disposition gestellt, sagte Bischof Fürst. „Wir müssen uns unsere Sorgen gegenseitig sagen“, denn, so Fürst, das Gespräch habe einen Wert um seiner selbst willen. Der Bischof erntete reichlich Applaus für diese Gesprächsbereitschaft mit der Basis. „Ich möchte Ihnen versprechen“, sagte er zum Abschied, „dass ich die Ergebnisse der Umfrage nicht nur mitnehme, sondern dass sie auch einfließen werden.“

(Erschienen: 22.01.2012 20:40)

 

 

Fragebogen deckt Wünsche der Gemeindemitglieder auf

200 Menschen bekunden ihre Meinung über die Aufgaben der katholischen Kirche – Bischof Fürst erfährt am vergangenen Freitag die Ergebnisse

Gesammelte Werke: Bischof Fürst nimmt von Gabriele Spieler die gesamten Ergebnisse des Fragebogens entgegen. (Foto: Kara Ballarin)

Von Kara Ballarin

Haisterkirch Rund 200 der insgesamt mehr als 10 000 Gemeindemitglieder der Seelsorgeeinheit Bad Waldsee haben sich an der Fragenbogenaktion Ende vergangenen Jahres beteiligt (wir berichteten) und damit ihre Meinung dazu gesagt, welche Aufgabe die katholische Kirche zu erfüllen habe. Die Ergebnisse der Erhebung haben die Kirchengemeinderäte Gabriele Spieler aus Haisterkirch und Volker Schumacher aus Reute am Freitagnachmittag Bischof Dr. Gebhard Fürst präsentiert.

Jugendliche unter 18 Jahren haben sich sich eifrig an der Fragebogenaktion beteiligt, Gemeindemitglieder über 50 Jahren seien sogar überrepräsentiert, sagte Schumacher. Wenig Rücklauf kam von der Altersgruppe der 18- bis 50-Jährigen. Aber: Jugendliche, die nicht als Ministranten oder im Kirchenchor aktiv sind, seien trotz Bemühungen kaum erreicht worden. „Die Altersstruktur der Teilnehmer deckt sich mit der subjektiv empfundenen Altersstruktur der Gottesdienstbesucher“, sagte Schumacher.

Es hätten vornehmlich jene den Fragebogen ausgefüllt, die der Kirche nahestehen – 80 Prozent der Teilnehmer gaben an, mindestens einmal im Monat in den Gottesdienst zu gehen, 77 Prozent denken täglich an Gott.

Zum Herunterladen:
Ergebnisse der Umfrage zum Bischofsbesuch als PDF-Datei

oder

Ergebnisse Online betrachten

Die Teilnehmer sollten ankreuzen, was die zentralen Aufgaben der Kirche sind. Mit 100 Nennungen führt die Liste die Aussage an, die Kirche solle „Gottesdienst und Gebetszeiten gestalten, in denen die Gläubigen sich beheimatet fühlen und einen Zugang zu Gott finden“. Platz zwei belegte die Aufgabe „Gottesdienste feiern“ mit 93 Nennungen, Platz drei erreichte mit 86 Stimmen „Den Menschen den Weg zu Gott aufzeigen“. Überraschend für Kirchengemeinderat Schumacher: auf dem letzten Platz landete die Aufgabe, Kulturdenkmäler und Gebäude zu erhalten. „Gerade dieser Punkt nimmt aber in den Sitzungen der Kirchengemeinderäte sehr viel Zeit in Anspruch und erfordert hohe finanzielle Mittel und viel ehrenamtliches Engagement“, sagte er.

Gabriele Spieler, die die Antworten auf die offenen Fragen vorstellte, lobte ihr Auswertungsteam, dem neben Schumacher auch Kurseelsorger Egon Wieland und Gemeindereferentin Kerstin Ploil angehörten: „Ich fand es sehr bereichernd, mit Euch zu arbeiten.“ In den offenen Antworten die Weltkirche betreffend sei oft der Wunsch nach Aufhebung des Pflichtzölibats als Möglichkeit genannt worden, wieder mehr katholische Pfarrer gewinnen zu können. Weitere Nennungen waren die Zulassung von Frauen zum Priesteramt, die Weihe bewährter Männer („viri probati“), das Spenden der Sakramente auch an Geschiedene und mehr Bemühungen in die Ökumene. Von der Diözese wünschten sich die Fragebogen-Teilnehmer mehr seelsorgerische Bezugspersonen und mehr Laien in höheren Positionen. Über die Seelsorgeeinheit die Befragten an, dass die Lebendigkeit im Gottesdienst fehle – es müsse nicht immer Eucharistie sein. Auch der Wunsch nach anderen Gottesdienstzeiten wurde geäußert. Lob gab es für die besonderen Angebote wie Kindergottesdienste, andere wiederum gaben an, die Nähe zu Gott im normalen Gottesdienst zu erfahren, wieder andere wünschten sich die Lithurgie aus der Zeit vor dem Zweiten Vatikanischen Konzil zurück. „Das ist der Spagat, dem die Pfarrer heute ausgesetzt sind“, sagte Spieler.

Während einige das Erleben von Gemeinschaft als positiv angaben, bezeichneten andere genau das als fehlend und die sich nicht heimisch fühlen. Zudem ging aus den Antworten aus dem Fragebogen hervor, das die Kommunikation zwischen Pfarrer und Kirchengemeinderäten verbessert werden sollte. Manchen Befragten fehlen Kinder, Jugendliche und junge Familien im Bild der Kirche, andere kritisierten die kalten Temperaturen in den Gotteshäusern.

Vielfalt zusammenführen

Es habe viele verschiedene Einzelaussagen gegeben, die nicht alle genannt werden konnten. Manche wurden von den Kirchengemeinderäten im Anschluss an die Präsentation für den Bischof vorgetragen (siehe Artikel „Bischof hört der Basis zu“), alle Ergebnisse bekam der Bischof überreicht. Selbstkritisch sagte Gabriele Spieler: „Wir sind keine Meinungsforscher“. Ihr Team kam dennoch zu einem Fazit: „Die Menschen wollen gehört, gesehen, wahrgenommen werden und Gemeinschaft erleben.“ Es sollte das Ziel sein, diese Vielfalt, die sich in den Fragebögen widerspiegelt, zusammenzuführen. „Wir erleben aber“, so Spieler weiter, „dass diese Bündelung der unterschiedlichen Richtungen in den Gemeinden nicht funktioniert.“ Dies könne auch daran liegen, dass in den Gemeinden pastorale Bezugspersonen fehlten.

(Erschienen: 22.01.2012 19:05)

 
Sebastiansfest Haisterkirch - Quelle: Amtsblatt 3/12 Stadt Bad Waldsee
 

 
Einladung Vortrag Krankenpflegeverein - Quelle: Amtsblatt 3/12 Stadt Bad Waldsee
 

 
Sternsingeraktion 2012 - Quelle: Amtsblatt 3/12 Stadt Bad Waldsee
 

 
Dankesschreiben Weihnachten im Schuhkarton 2011
 

81 Päckchen können auf ihre lange Reise gehen !

Mulzumeßk und Blagodarja das ist das rumänische und bulgarische Wort für DANKE! Dieses einfache Wort können wir nur an alle zahlreichen Spender und Helfer weitergeben!

Am Ende konnten wir insgesamt 81 Schuhkartons auf ihre weite Reise zu den ärmsten Kindern in Osteuropa verschicken. Jeder Einzelne Karton soll zu Weihnachten ein Kinderherz höher schlagen lassen! Es kam ein Geldbetrag an Spenden von 380,78 Euro zusammen. Davon stammen allein 201 Euro vom Spendenopfer der diesjährigen St.-Martinsfeier des Kindergarten Gut Beth Reute.

Durch die großzügigen Spenden einzelner Firmen konnten allein etwa 20 Kartons gepackt werden! Hinzu kamen weitere 10 Kartons, welche im Kindergarten Reute gepackt wurden. Auch der Kindergarten St. Leonhard Gaisbeuren steuerte noch „Füllmaterial“ bei, welches bei der eigenen Packaktion übrig geblieben war.

Ein besonderer Dank gilt vor allem der Drogeriekette DM Weingarten, der Raiffeisenbank Reute und der Waldseer Bank für die großzügigen Spenden. Zudem möchten wir uns bei Frau Sproll vom Pfarrbüro bedanken, die gerne bereit war die Päckchen dort entgegenzunehmen.

Die Überbleibsel, also nicht erlaubte Geschenke, werden von uns an die Hilfsaktion von Frau Pietsch in Bad Waldsee und an das Klosterstüble zur lokalen Verteilung an Weihnachten weitergegeben. Damit auch arme Kinder aus unserer nächsten Umgebung eine schöne Bescherung erleben können!

Wir möchten uns ganz herzlich bei allen Spendern bedanken und freuen uns aufs Päckchen packen im nächsten Jahr! Wir sind wieder gern dabei !

 

Eine schöne Advents- und Weihnachtszeit wünschen

Sandra und Ralf Schumann

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Folgende Firmen und Institutionen haben uns unterstützt:
     
DM Weingarten Raiffeisenbank Reute - Gaisbeuren Waldseer Bank
AOK Bad Waldsee Spielwaren Mayerhofer Bad Waldsee ABC Schuhmarkt Aulendorf
Kindergarten Reute Gut Beth Kindergarten Gaisbeuren St. Leonhard  
Elternbeirat Kiga Reute Frau Sproll, Pfarrbüro Reute  
     
 
 
Neue Öffnungszeiten Pfarrbüro Reute
 
Montags:     15.30 - 18.30 Uhr

Dienstags:    geschlossen

Mittwochs:   09.00 - 11.00 Uhr

Donnerstags: 08.00 - 12.00 Uhr

Freitags:        geschlossen

 
Generalversammlung der KLJB Reute am Freitag, 14.10.2011
 

Die katholische Landjugend Reute hat am Freitag 14.10.2011 Ihre Generalversammlung im Landjugendheim abgehalten.

 

Dem neu gewählten Vorstandsteam gehören an: Christian Marth (kniend 1. v. l.) und Jonas Traub (dritte Reihe Mitte) als Vorstand, Jona Sugg (kniend Mitte) als Kassier und Alwin Dost (3. Reihe 1. v. r.) als Schriftführer.
 

Für das kommende Jahr sind wieder viele Aktionen geplant. Interessierte Jugendliche sind jeden Freitagabend zum Gruppentreff in das Landjugendheim Drei-Eichen eingeladen (Kontakt: christianmarth@gmx.net).

 

 
Kirchenchor Reute erhält Palestrina-Medaille                von Simone Rebmann

 

Am Sonntag den 3. Juli 2011 feierte der Kirchenchor St. Peter und Paul Reute in einem Festgottesdienst sein 150 jähriges Bestehen. Grund genug für den Vizepräses der Diözese Rottenburg - Stuttgart, Pfarrer Klaus Rennemann selbst nach Reute zu kommen und den Kirchenchor mit der Palestrina Medaille des Cäcilienverbandes auszuzeichnen.

 Diese hohe Auszeichnung wird nur an Kirchenchöre mit über 100-jährigen nachweislichen Aktivitäten verliehen. Überreicht wurde die Medaille während des Festgottesdienstes. Dass der Reutener Kirchenchor in diesen 150 Jahren viel gelernt hatte, davon konnten sich die zahlreich erschienen Festgottesdienstbesucher selbst überzeugen. Mit Stücken wie der "Spatzenmesse" von W.A. Mozart, "Tu es Petrus", von G. Palestrina und "Wohl mir, dass ich Jesum habe" von Johann Sebastian Bach, wurden den Zuhörern klangvolle Stücke unter der Leitung der langjährigen Chorleiterin Bernadette Behr vorgetragen.

 Da für den Erhalt dieser Medaille eine ausführliche Chronik von nölten ist, gebührt ein besonderer Dank - wie auch unsere Vorsitzende Cornelia Arnold in Ihrer Dankesrede sagte - dem schon seit 36 Jahren als Chorsänger tätigen Mitglied Karl Frick. In mühevoller Kleinstarbeit hat er im Archiv nach allen möglichen Informationen zur Erstellung eben dieser Chronik gesucht. Auch ist es unserer Gemeinschaft und unserem Zusammenhalt zu verdanken, dass solche Auftritte möglich sind. So haben wir die Möglichkeit auf Solosänger aus eigenen Reihen zurückzugreifen.

 Im Anschluss an den Festgottesdienst fanden Feierlichkeiten mit Freunden und Sängern des Kirchenchores im Gemeindehaus statt. Die Landfrauen Reute-Gaisbeuren sorgten dabei für das leibliche Wohl. 

Vielleicht haben Sie Interesse gemeinsam mit uns zu singen? Dienstags von 20.00 - 21.45 Uhr finden die Proben im Gemeindehaus von Reute statt. Wir freuen uns über jeden, der mit uns singen möchte.

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Bericht Fronleichnamsfest 2011
 

Der Himmel war Reute gnädig                                           von Ralf Schumann

 Trotz zumeist wolkenverhangenem Himmel und der Ferienzeit war das diesjährige Fronleichnamsfest sehr gut besucht. Nachdem der Gottesdienst noch aufgrund der unbeständigen Witterung kurzerhand in unserer Wallfahrtskirche gefeiert wurde, spielte das Wetter für eine verkürzte Prozession doch noch mit.

Der feierliche Gottesdienst wurde traditionell musikalisch umrahmt von der Musikkapelle Reute-Gaisbeuren. Zudem sang noch der Kirchenchor Reute vereint mit dem Schwesternchor. Die Gemeinde und das Kloster begingen vereint ein Fest des Lebens. So wie Brot uns Leben schenkt und sichert, so ist Christus Spender des Lebens: „Ich bin das lebendige Brot…Wer von diesem Brot isst, wird in Ewigkeit leben.“

Pfarrer Eiberle schickte unterdessen mehrere Male einen Wetterkundschafter aus um die Wetterlage über Reute im Auge zu behalten. Da der Himmel zum Ende des Gottesdienstes gerade aufhellte zog die festliche Prozession auf einem verkürzten Weg zum Stationsaltar vor dem Gasthaus Stern. Dort war von unserer Landjugend wieder ein liebevoll gestalteter Blumenteppich ausgelegt worden. (Der Blumenteppich des Klosters bei den Drei-Eichen wurde trotz des ausgefallenen Gottesdienstes dort von vielen gesehen und bewundert.) Und so wie das gemeinsame Essen Gemeinschaft schafft, so traten wir ein in die Gemeinschaft mit Christus und untereinander.

Das direkt anschließende Gemeindefest begann mit einem gut bürgerlichen Mittagessen im voll besetzten Gemeindesaal. Es gab gefüllten Schweinehals, selbstgemachte Spätzlen und verschiedene Salate.

Zu dem altbewährten Kletterbaum wurde das Kinderprogramm stark erweitert und bot den anwesenden Kindern u.a. eine Kreativwerkstatt, mehrere abwechslungsreiche Spielstationen, ein Kinderkino sowie Kinderschminken an.

Dank der wiederum in großer Zahl und Vielfalt gespendeten Kuchen aus der Kirchengemeinde war für jeden Geschmack etwas dabei. So konnte man den rundum gelungenen Festtag gemütlich bei Kaffee und Kuchen ausklingen lassen.

Ein herzliches ‚Vergelt’s Gott‘ gebührt wieder allen Helferinnen und Helfer die mit ihrem Einsatz zum Gelingen des diesjährigen Fronleichnamfestes in Reute beigetragen haben. Vor allem der zweiten Vorsitzenden des Kirchengemeinderats, Anni Mayer, welche alljährlich die Organisation und Planung übernimmt.

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Bei folgenden Helfern und Unterstützern möchte sich der Kirchengemeinderat Reute, insbesondere auch Herr Pfarrer Eiberle, ganz recht herzlich bedanken:

 

Hofgut Beck, Ankenreute

Partyservice Madlener

Katholische Landjugend Reute

Kloster Reute

Josef Schmid, Franz Schumann,

Karl Frick und Josef Bautz

 

Familie Kösler

Familie Blaser

den Himmelträgern

 

Freiwillige Feuerwehr Reute

Fanfarenzug Reute

Musikkapelle Reute Gaisbeuren

Kirchenchor Reute

Schwesternchor Kloster

den Helfern in der Küche

und beim Bedienen

Raiffeisenbank Reute

Fa. Klingele

Metzgerei Frank

Kindergärten Reute

und Gaisbeuren

Gasthaus Stern

den zahlreichen

Kuchenspendern

den Putzhelfern

 

Rundum allen die zum Gelingen des Fests beigetragen haben ein herzliches Vergelt's Gott!

 

Bericht über den Kirchenchor St. Peter und Paul Reute

in der Schwäbischen Zeitung vom 29.06.2011

mit freundlicher Genehmigung der SZ

 

Kirchenchor Reute erhält die Palestrina-Medaille

Jubiläumsgottesdienst ist am Sonntag in der Wallfahrtskirche St. Peter und Paul Reute

 von Dagmar Brauchle 

REUTE – Der Kirchenchor in Reute feiert sein 150jähriges Bestehen. Höchste Zeit also, etwas in der Geschichte der Gruppierung zu blättern. Acht Gulden bekam der Sängerchor Reute als Dank für seine Beteiligung am Fronleichnamsfest des Jahres 1861. So ist es in der entsprechenden Rechnungslegung des Kirchenpflegers festgehalten. Im Pfarrarchiv sind diese jährlichen Rechnungsunterlagen – mehr oder weniger gut lesbar – bis ins Jahr 1814 zurück vorhanden.

Ebenso Protokollbücher, in denen etwa zu lesen ist, dass 1857 Lehrer Groß in seiner Eigenschaft als Organist den miserablen Zustand der Orgel in der Pfarrkirche beklagte. Die Gottesdienste würden „mehr gestört als verschönert“, das ganze Innenleben des Instruments sei „ein altes Lotterwerk“, er werde die Orgel in diesem schlechten Zustand „nicht mehr spielen“ und auch „der Blasbälgetreter“ sei „nicht mehr länger im Stande seinen Dienst zu versehen“.

In dieser Notsituation entstand wohl der „Sängerchor“, der erst ab 1925 Kirchenchor hieß. 1861, das Jahr seiner ersten schriftlichen Nennung, wurde als Gründungsjahr festgelegt.

Mit dem Stöbern im Archiv und dem Entziffern der alten Belege hat sich vor allem Karl Frick beschäftigt. Er singt Bass und ist Mitglied der Vorstandschaft. In den von ihm gesicherten Quellen ist nicht nur das Bestehen des Sänger- bzw. Kirchenchores lückenlos dokumentiert. Auch die Reihenfolge der jeweiligen Pfarrer, Kirchenrechner und Chorleiter konnte er nachvollziehen. Zehn Chorleiter in 150 Jahren Chorgeschichte – das zeugt von Beständigkeit, auch in der jüngeren Vergangenheit.

Von 1942 bis zu seinem plötzlichen Tod 1963 übte German Laux aus Kümmerazhofen das Amt des Dirigenten und Organisten aus. Sein Nachfolger wurde Richard Beyerle, ehemaliger Rektor der Grund- und Hauptschule Reute. 1975 reichte dieser den Dirigierstab an den gerade 23jährigen Lehrer Erhard Andlauer weiter und der wiederum nach 25 Jahren an Bernadette Behr.

Seit November 2000 trägt die Schulleiterin der Promenadeschule in Weingarten die musikalische Verantwortung für den Kirchenchor Reute.

Musik und Kirche gehörten für sie schon immer zum Leben, schon mit 14 hat sie als Organistin in Bad Waldsee gewirkt, mit 17 den Kirchenchor Michelwinnaden geleitet.

Nach einem Einbruch der Mitgliederzahlen vor etwa zehn, fünfzehn Jahren verzeichnet der Chor inzwischen längst wieder  Zuwachs. Mit 38 Sängerinnen und Sängern hat sich die Schar seit dem damaligen Tiefpunkt wieder mehr als verdoppelt. Darüber freut sich Bernadette Behr ebenso wie die Vorsitzende Cornelia Arnold-Weiß. „Wir haben ganz junge Leute dabei und es geht bis rauf an die 80. Bei uns ist jeder für den anderen wertvoll, die verschiedenen Generationen verstehen sich richtig gut.“

Bis zu 60 Proben im Jahr

Neben dem Singen – und das sind immerhin zwischen 50 und 60 Proben und allein 22 regelmäßig wiederkehrende Auftritte im Jahr – gehören zu diesem intakten Vereinsleben auch Wanderungen, Ausflüge, Spieleabende, Geburtstagsfeiern und nicht zu vergessen der Einkehrschwung in den „Stern“. Nach getaner Arbeit oder in den Ferien auch gerne mal einfach so.

„Glaube, Musik und Gemeinschaft – diese drei Säulen tragen das erfolgreiche und erfüllende Wirken eines Kirchenchores gleichwertig.“ Davon ist die engagierte Chorleiterin überzeugt. „Der Glaube, die liturgische Mitwirkung ist für jeden klar. Aber gleichrangig sind die Freude am Singen und an der Musik und die Freude an Gemeinschaft und Geselligkeit.“ Bernadette Behr legt Wert darauf, dass das von ihr ausgewählte Programm „Anspruch hat und jedes Alter anspricht“. Es soll ihre Sängerinnen weder über- noch unterfordern, Ausflüge in andere Sprachen, verschiedene Epochen, moderne kirchliche und auch weltliche Literatur bringen Abwechslung.

 

 

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Reutener Palmen erstrahlen im Sonnenschein

 

Wie in jedem Jahr, so konnten auch heuer wieder eine große Schar von Menschen ihre mitgebrachten Palmen vor der Klosterschreinerei segnen lassen, bevor es in einer Palmprozession in die Kirche ging.

Es werden jedes Jahr mehr Palmen, die zur Segnung gebracht werden. Seit ein paar Jahren, gibt es wieder regelmäßig eine Gruppe, welche traditionelle Palmen herstellt. Sie werden hierbei durch Fritz Schwarz angeleitet, der bereits seit gut 45 Jahren selber Palmen herstellt.

Es ist eine Freude zu sehen, wie jedes Jahr die Kunstwerke wieder aufs Neue gekranzt werden.

Nachdem bereits am frühen Morgen die Sonne schon erstrahlte, kamen die meisten zu Fuß, so dass die Palmen bereits im Ort zu sehen waren.

Das Team Kinder hören Gottes Wort hatten wie in jedem Jahr die Palmfeier vorbereitet und auch durchgeführt.

Pfarrer Eiberle segnete die Palmen und führte die Prozession hinauf auf den Kirchenberg an.

Sehr feierlich zogen die Kinder mit ihren Palmstecken in die Kirche, wo schon ein paar Helfer warteten, und die großen Stecken hilfreich abnahmen, damit es während des Gottesdienstes nicht zu schwer wurde.

Für die Kinder waren im Altarraum bereits Bänke vorbereitet, damit sie den Gottesdienst ganz nah mitverfolgen konnten.

In liebevoller Weise, wurde die Biblische Geschichte um die Palmweihe und der Einzug in Jerusalem nahegebracht.

Ebenso feierlich wie der Einzug war, so war auch der Auszug aus der Kirche, wo es für jedes Kind eine Palmbrezel gab.

Musikalisch wurde der Festgottesdienst vom Jugendchor aus Reute umrahmt.

 

In der kommenden Woche gestaltet das Team „Kinder hören Gottes Wort“ wieder an folgenden Tagen ein spezielles Osterprogramm

Am Gründonnerstag um 17 Uhr im katholischen Gemeindehaus Reute
Am Karfreitag um 15 Uhr im katholischen Gemeindehaus Reute
Am Ostersonntag um 10 Uhr im katholischen Gemeindehaus Reute

Hierzu wird recht herzlich eingeladen. Bringen Sie bitte die Kinder rechtzeitig ins Gemeindehaus.

 

Bericht von Steffi Rist

ein herzliches Vergelt's Gott hierfür!

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Erste Stimmen über unseren neuen Kirchenführer:
 
Seit Ende November ist unser neuer Kirchenführer, also eine kleine Broschüre über unser Gotteshaus mit zahlreichen Abbildungen, erhältlich. Wenn Sie uns hierzu Lob oder Kritik zukommen lassen wollen, können Sie das ab heute gern in unserem Gästebuch tun.

hier geht's zu unserem Gästebuch (hier klicken)

Herr Dr. Winger, als Leiter des Gymnasiums Bad Waldsee, hat eine

erste Rezension über das Werk von Herrn Michael Barczyk verfasst.

Barczyk, Michael: Pfarr- und Wallfahrtskirche Reute, Regensburg (Schnell, Kunstführer Nr. 2762) 2010 (1. Auflage). ISBN 978-3-7954-6869-9. 25 Seiten.

 

Es ist enorm schwierig, aus einer Fülle an historischem und kunsttheoretischem Wissen sowie aus einer Vielzahl von Bildern und Dokumenten für einen „klei­nen Kunstführer“ das herauszufiltern, was den in die Örtlichkeiten Eingeweihten ebenso noch zu fesseln vermag wie den gänzlich Ortsunkundigen, den gebilde­ten Historiker ebenso wir den Schüler, der hierher seinen Klassenausflug macht. Zudem ist den Forderungen des Verlegers im Blick auf Seitenumfang und For­mat Rechnung zu tragen. Schließlich fließen oft literarische Selbstansprüche mit ein. All das kommt einer Quadratur des Kreises gleich, die in diesem Reute-Büchlein aber wunderbar gelungen ist.

 

Zum textlichen Aufbau

 

Das Einstiegskapitel „Lage und Geschichte“ (S. 2-4) zeichnet die Geschichte vom „Moordorf von Reute“ bis zum heutigen Stadtteil Bad Waldsees nach. Es nennt die zentralen Daten, archäologischen Funde und urkundlichen Bezeugun­gen. Geschickt flicht es die Geschichte des kleinen Reute ein in die großen Zeitläufte wie Steinzeit, Rodungsprozess, Ungarnüberfall, Besitztumswechsel, Adels- und Landesgeschichte, Ordensgeschichte um Augustiner und Franziska­nerinnen, Josephinismus und heutige Strukturreform. Das alles animiert den an Historie Interessierten zu weiterem Nachfragen.

 

Fraglich bleibt freilich immer, wie der gänzlich historisch Unbewanderte diese Verortungen vernetzen kann. Für ihn ist sicher das nächste Kapitel „Die Mysti­kerin Elisabeth Achler, genannt die Gute Beth von Reute, 1386-1420, selig­gesprochen 1766“ (S. 5-9) interessant und spannend, das den Kern der theolo­gischen Bedeutung des Ortes darstellt. Die Lebensgeschichte Elisabeths in ihrer Verknüpfung mit der Geschichte Konrad Kügelins wie mit der Geschichte des Klosters ist in wunderbaren Strichen gezeichnet und mit kostbaren Originalzita­ten belegt. Offen bleibt an diese Stelle freilich (mit Recht) die Frage der theolo­gischen, psychologischen und psychosomatischen Verankerung der guten Beth (die für die Frömmigkeitsgeschichte ja auch nicht zentral ist).

 

Auf dieses Kapitel als „ideengeschichtlicher Grundlegung“ folgt die architekto­nische und kunsthistorische „Beschreibung der Kirche“ (S. 10-16), gegliedert in die Unterkapitel „Der Innenraum und der Chor“, „Die Deckengemälde“, „Das linke Seitenschiff“ sowie „Das rechte Seitenschiff“. Sehr schön, wie hier die zentralen Sehenswürdigkeiten (Altarschrein Elisabeths von 1945; Hochaltarblatt des Kremser Schmidt von 1774; Gut-Beth-Bilder-Zyklus des Eustachius Gabriel ab 1764; Deckengemälde des Waldemar Kolmsperger von 1909; Pietá aus dem 15. Jahrhundert und Goldene Madonna aus dem 18. Jahrhundert) mit dem Grundduktus „Gute Beth von Reute“ und der Geschichte der Kirche verwoben sind.

 

Äußerst wertvoll dann das fundierte Urteil des Autors in „Würdigung und kunsthistorische Einordnung“ (S. 16-19), das die Bedeutung der Kirche ge­konnt abschmeckt in Annäherung und Abgrenzung zu den epochalen Kategorien Gotik, Spätgotik, Renaissancekirche, Barock, Neobarock,  Historismus, Eklekti­zismus, Purismus und Rebarockisierung. Allenfalls der Begriff „erstarrter Stil“ hätte vielleicht noch eines weiteren erklärenden Sätzchens bedurft.

 

Wertvolle Literaturangaben (S. 19) schließen die Textteile ab. Sie bezeugen zugleich die Kompetenz des Autors, der mit Recht für diesen Führer nominiert wurde.

 

Auf diesen Textcorpus folgt in einer hervorragenden Auswahl der wichtigsten Daten eine Zeittafel (S. 20-21). Sie kongruiert – das ist leider nicht in allen Füh­rern selbstverständlich – mit dem vorausgehenden Textcorpus und lässt sich von daher ausklären.

 

Das einzige, was manchem weniger schön anmuten mag, sind mitunter die Jah­resangaben „ff.“ Hier wäre, wo möglich, eine genaue Angabe wünschenswert.

 

Zur Bebilderung

 

Die Bebilderung ist hervorragend: Auf der vorderen Umschlagseite ist das Kloster von Süden zu sehen (aus welchem Jahr stammend?), auf S. 1 ein Bild des heutigen Reute von Westen. S. 4 zeigt eine Bildkarte mit Innenausstattung aus früherer Zeit (von wann genau?), die sich gut vergleichen lässt mit dem Photo der heutigen Ausstattung auf S. 9. Auf eine herrliche Lithografie der Hundertjahresfeier der Seligsprechung (S. 6) folgen der Altarschrein der Guten Beth von 1945 (S. 7), S. 8 eine Photographie zur Orgelempore hin, korrespon­dierend mit dem bereits genannten Photo zum Altar hin, die Statue des Apostels Philippus S. 10 (mit schöner In-Bezug-Setzung zum Waldseer Abt Michael), eine wunderbare Aufnahme des Hochaltarblatts (S. 11), das Wappen der Fürstabtei St. Blasien (das verwundert, aber im Textteil bestens geklärt ist), das Deckengemälde (S. 13), die Versuchung der Guten Beth (S. 14), das theologisch sehr bemerkenswerte Bild mit Selbstmördern (S. 15), die herrliche Pietà aus dem 15. Jahrhundert (S. 16) und die Seligsprechungsfeier von 1767 in Reute (S. 17). S. 18 ist eine Gestühlswange abgelichtet, S. 19 sind es die älteste Darstel­lung der Guten Beth und die so genannte „Goldene Madonna“ aus dem 18. Jahrhundert. Die rückwärtige Umschlagsseite zeigt nochmals den Chor mit dem Hochaltar, die rückwärtige Umschlagklappe den Wallfahrtszug des Klosters Ochsenhausen nach Reute (Gemälde an der Orgelempore). Die Bebilderung ist ebenso treffend wie vielsagend wie äußerst geschmackvoll. Sie öffnet die Au­gen.

 

Zur Detailbeschreibung S. 22-24

 

Für viele wertvolle Details, die dem oberflächlichen Betrachter entgehen, wer­den auch hier die Augen geöffnet. Diese Zusammenstellung ist „sagenhaft“! Schade – aber das war drucktechnisch nicht möglich -, dass die äußerst gute Farbgestaltung Text – Grundriss (grün – blau – rosa – orange) nicht ganz mit der Textabfolge übereinstimmt (grüner Text hätte dann ganz links stehen müssen; dann der blaue, dann rosa und orange). Diese Zusammenstellung lässt das Ganze der Kirche erfassen. Man wird heimisch, wird zum Detail hingezogen, neugie­rig, was es da alles gibt. Danke!

 

Zum literarischen Stil

 

Der Führer ist auch im Sprachlichen mit Liebe geschrieben. Es ist nicht bloße „Sachliteratur“, sondern mutet lyrisch an. Das Moordorf von Reute ist „einen Steinwurf weit entfernt“ (S. 2), die Mysikerin lebt „weit ab von der Geschäftig­keit der österreichischen Stadt Waldsee“ (S. 3), sie dient „nach des Propstes Willen ihrer göttlichen Mission“ (S. 3), ihre Mahlzeiten waren „karg“ (S. 5). S. 10 hört man von „den harten Läuften des Dreißigjährigen Krieges“. Das Wap­pen St. Blasiens „begleitet uns … durch die Kirche“ (S. 12). Die Gemälde „er­zählen“ (S. 12), die Seitenschiffe „zeugen“ (S. 12) von Ereignissen. Die Gol­dene Madonna „tröstet … über den erlittenen Verlust hinweg“ (S. 16). Sehr schön auch die Passage, wie „diese Kirche viel über sich ergehen lassen“ musste: von äußeren Einwirkungen bis hin zu fraglichem theologischen oder historischem Geschmack (S. 18). Ebenso ehrfurchtsvoll wie liebevoll wird Eli­sabeth zweimal gewürdigt: „Dadurch wurde aus der spätmittelalterlichen Mysti­kerin eine Volksheilige, gar die Patronin Oberschwabens!“ (S. 12) und – das Textcorpus abschließend (S. 18-19) -: „… hat es sehr wohl verstanden, aus der stillen stigmatisierten Dulderin und Mystikerin eine Volksheilige für alle Not­fälle, ja eine Patronin Oberschwabens zu schaffen.“ Welch’ ein Schluss!

 

Zu historischen Details

 

Wer den Führer mehrfach liest, sieht, wie liebevoll auch viele Details ausgemalt sind: Das „1738 erbaute stattliche Pfarr- und Gerichtsgebäude mit sehenswerter barocker Ausstattung“ in Reute (S. 3) wird mit dem wichtigen Hinweis verse­hen, dass es „nicht zugänglich“ ist. S. 5 ist das Leben der Tertiarinnen en detail beschrieben (soweit es freilich der Raum zulässt). So scheint jedes Wort gesetzt und abgewogen, jeder Satz ziseliert. Ausgewählt auch die Zitate – wie z.B. das Zitat von Schurer S. 15.

 

Zusammenfassung:

Dieser kleine Reuteführer ist – je länger man ihn betrachtet – ein Kleinod in rechter Abmischung von bildlicher Auswahl, literarischem Können, historischer und theologischer Versiertheit und geschmackvoller und stilsicherer Urteilskraft. Er öffnet in Vielem die Augen für das, was man gewöhnlich nicht sieht. Er ge­fällt mir sehr gut!

 

Dr. Wolfram Winger, Weihnachten 2010

 

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Konzeption Kindergarten Gut-Beth Reute
 
Der Kindergarten Gut-Beth Reute hat seit einigen Jahren eine pädagogische Konzeption. Auf diese möchten wir auszugsweise hinweisen. Die gesamte Broschüre kann direkt beim Kindergarten bezogen werden.

Bitte klicken Sie auf die Grafik um zur Konzeption zu gelangen!

 

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Ab dem Gut-Betha-Fest 2010 (25. November) ist unser neuer Kirchenführer erhältlich.

Autor ist der Historiker und Kenner der oberschwäbischen Region Michael Barczyk aus Bergatreute. Der ehemalige Oberstudienrat am Gymnasium ist heute als Stadtarchivar in Bad Waldsee tätig. Er beschreibt aus kunsthistorischer Sicht unser schönes Gotteshaus und widmet auch Teile des Textes unserer "Patronin von Oberschwaben", der seligen guten Beth.

26 Seiten , 19 Farbabbildungen, 1 S/W-Abbildung, 1 Grundriss mit Erläuterungen, 1. Auflage Nov. 2010

ISBN:

978-3-7954-6869-9

Preis: 3 Euro

Unser Kirchenführer liegt in der Kirche am Schriftenstand und dem Pfarrbüro zum Erwerb aus.

 

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Über eine kurze Nachricht, wo unsere Banner überall erschienen sind, würden wir uns sehr freuen...postmaster@kirche-reute-gaisbeuren.de

 

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Flyer über die Seelsorgeeinheit Bad Waldsee

 

Ganz frisch herausgegeben wurde ein Info-Heft über die Seelsorgeeinheit Bad Waldsee. Darin enthalten sind neben der praktischen Auflistung aller kirchlichen und gemeindlichen Gruppierungen mit Kontaktdaten auch der spirituelle und geistliche Anspruch an die Seelsorgeeinheit und aller ihrer Mitglieder.

 

zum Download bitte auf das Bild klicken !

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 Ab sofort ist es so weit! Unser neuer Kirchenführer wurde geliefert! Plakat zum Aushang

 

 

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Verweis auf den Oberschwäbischen Pilgerweg (siehe auch Verweise/Links)
 

(Link auf die Seite bitte auf das Bild klicken!)

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Kloster Reute: Das Jahresprogramm für 2011 wurde veröffentlicht. Das Programm kann als PDF-Datei direkt hier heruntergeladen oder auf der Seite des Klosters betrachtet werden.

Jahresprogramm herunterladen (bitte hier klicken) !

Übersicht über das Angebot des Kloster Reute (bitte hier klicken) !

 

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Lobpreis und Anbetung in Gaisbeuren   

           

 10 Jahre Anbetung Gaisbeuren

 Im Jahr 2000 zum Dreikönigsfest fand in Gaisbeuren die erste  eucharistische Anbetung statt. Pilger, die bei einer Wallfahrt nach Medjugorje die Anbetung kennen und lieben gelernt hatten, äußerten den Wunsch, auch zu Hause in der eigenen Pfarrkirche Anbetung halten zu dürfen. Die Gemeinde willigte ein und seither ist der Kreis der Anbetenden stetig gewachsen. In Stille, Lobpreis, Meditation, Hören auf Gottes Wort, Gebet und Fürbitte verweilen wir bei Jesus, der im allerheiligsten Altarsakrament in unserer Mitte ist. Sehr viel Segen, Trost, Hilfe und reiche Gnaden flossen in diesen Jahren von hier aus in einzelne Herzen, Familien und in die umliegenden Gemeinden.

In großer Dankbarkeit durften wir nun den zehnten Jahrestag in großer Runde feiern.

Am Dienstag, 05.01.2010, fand nach der Anbetung ein gemütliches Beisammensein im Gasthaus Stern statt. Eine Gruppe von etwa 40, meist langjährigen,  Mitbetern versammelte sich um auch über das Gebet hinaus einander kennen zu lernen. Für das leibliche Wohl war unter anderem durch eine tolle Torte, gefertigt von Leonhard Pitas, bestens gesorgt.

Vielen Dank an die vielen Helfer und Organisatoren, vor allem dem Ehepaar Martina und Peter Brändle. Diese haben den obigen Text verfasst und zur Verfügung gestellt. Auf die nächsten 10 Jahre ! Wer selber mit dabei sein will: jeden Dienstag um 18.00 Uhr in der Kirche Gaisbeuren. Davor findet ab 17.30 Uhr immer ein Rosenkranz statt. Dabei sein lohnt sich!

(es gibt hierzu auch neue Bilder auf unserer Homepage! hier klicken)

 

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Bericht über den Kirchenchor St. Peter und Paul Reute

in der Schwäbischen Zeitung vom 30.07.2008

mit freundlicher Genehmigung der SZ

 

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